Ehrenamtliche Leseförderung

Ehrenamtliche Lesementoren an unserer Schule

Der Schritt vom Lesen zum Verstehen ist für viele Kinder sehr groß.
MENTOR – Die Leselernhelfer HAMBURG e.V. hilft ihnen, diesen Schritt dennoch zu wagen und dabei die Lust am Lesen zu entdecken – denn Lesen lernen macht stark!

Die Lehrer schlagen MENTOR Hamburg e.V. SchülerInnen vor, die Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen von Texten haben und dadurch dem Unterricht in verschiedenen Fächern nicht ohne Weiteres folgen können.
MENTOR e.V. vermittelt jedem dieser Kinder eine vom Verein sorgfältig vorbereitete ehrenamtliche Mentorin/ einen sorgfältig vorbereiteten ehrenamtlichen Mentor. Beide treffen sich dann mindestens ein Jahr lang einmal in der Woche in der Schule zur gemeinsamen Lesestunde. In der 1:1-Betreuung ermutigt die Mentorin (oder der Mentor) das Kind, selbst zu lesen und mit ihr (oder ihm) über den gelesenen Text zu sprechen.

Das alles geschieht spielerisch, freiwillig und ohne Leistungsdruck; die Lesestunden sind kein Förder- oder Nachhilfeunterricht. MENTOR e.V. ist ausschließlich ehrenamtlich tätig, die Lesestunden sind darum kostenfrei.

Seit nunmehr 10 Jahren setzt MENTOR e.V. auf dieses Prinzip, und es zahlt sich aus: Bei vielen der bisher 3000 betreuten SchülerInnen haben MentorInnen die Leselust geweckt. Auch in den schulischen Leistungen hat sich ein Großteil der Schüler und Schülerinnen verbessert. Laut der von MENTOR e.V. durchgeführten Lehrerumfrage von 2012 sind viele Kinder nach der Zusammenarbeit mit den MentorInnen mutiger und kontaktfreudiger geworden und nehmen insgesamt aktiver am Unterricht teil.

Zurzeit engagieren sich fast 800 ehrenamtliche MentorInnen in 50 Hamburger Stadtteilen an 102 Schulen, in denen sie tatkräftig lesen, zuhören und Gesprächspartner sind.

 

Musik und JeKi

Musik Präambel

Die Goldbek–Schule ist eine musikbetonte Schule. Zwei Stunden in der Woche gehen die SuS zum Musikunterricht, der den Kindern einen Zugang zur Musik ermöglichen soll:

  1. eine Stunde schulmusikalischer Unterricht in allen seinen Facetten
  2. eine Stunde JeKi–Unterricht nach dem Konzept der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Ein großes Expertenteam von ausgebildeten Musikpädagoginnen und Musikpädagogen betreut den Unterricht.

Zu 1.

Im Musikunterricht werden die SuS ganzheitlich angesprochen. Musizieren, singen, bewegen, tanzen, gestalten, zuhören, präsentieren, kommunizieren, kooperieren u.v.m sind Bestandteile des Unterrichts. „Das Fach Musik stärkt durch die Freude am Musizieren, am Musik hören und an der Bewegung zu Musik die individuelle Persönlichkeitsentwicklung auf emotionaler Ebene.“ (s. Wertebildung/ Werteorientierung des Bildungsplanes) Die Leitperspektive Wertebildung/ Werteorientierung ist unterrichtsimmanent.

Das aktive Musizieren (Umgang mit der Stimme, Instrumentales Musizieren, Umsetzen von Musik in Bewegung, übergreifende künstlerische Gestaltungen) bildet den Schwerpunkt des Unterrichtsgeschehens. So heißt es in der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE): „Musikunterricht, der die ästhetische Praxis in den Vordergrund stellt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Erfassung humaner Dimensionen im Alltag. (… .) In diesem Sinne ist Musikunterricht ein Beitrag zur Umsetzung der von den Vereinten Nationen formulierten Nachhaltigkeitsziele zu einer friedlichen und gewaltlosen Kultur, Weltbürgerschaft und Wertschätzung kultureller Vielfalt sowie Reduzierung von Ungleichheiten.“ Auch die Leitperspektive BNE ist unterrichtsimmanent.

Die Musiktheorie wird Ende Klasse 2 angebahnt und in Klasse 3 und 4 gelehrt.

Die Sprachbildung spielt eine große Rolle im Musikunterricht. Durch die Lieder werden über Worte Inhalte vermittelt, über die sich ausgetauscht und diskutiert wird. Der Wortschatz erfährt eine Erweiterung.

Unsere Schule pflegt ein Liedrepertoire, das zu bestimmten Anlässen (Laternelaufen, Weihnachtssingen, Neujahrestreffen, Konzerten, Verabschiedungen) gesungen wird. Es wird immer erweitert bis hin zur Mehrstimmigkeit. Alle Lieder aber besonders unser Schulsong wirken hier identitätsstiftend.

Alle Klassenstufen besuchen einmal im Jahr ein Konzert. Dieses wird im Musikunterricht vorbereitet,  zum Beispiel in Form eines Komponistenportraits.

Alle zwei Jahre lädt die Schule für Jahrgang 3 und Jahrgang 4 das Klezmerensemble A Mekhaye ein. So lernen die SuS ergänzend zum Religionsthema „Weltreligionen“ diese jüdische Volksmusik kennen.

Die Leitperspektive „Leben und Lernen in der digital geprägten Welt“ wird wie folgt im Musikunterricht sichtbar:

– Aufnehmen der Ergebnisse (auditiv, visuell) in den Jahrgängen  1-4
– Umgang mit Tablet oder Bluetoothboxen für die Gruppenarbeit
(z.B. Abspielen von Tanzmusik oder Playbacks zum Singen) in den Jahrgängen 3 und 4
– Videos (z.B. über YouTube) in den Jahrgängen 1-4
– Wir nutzen die Anton – App.

Die Schule bietet allen SuS die Teilnahme an unseren Chören. Diese repräsentieren die Schule bei besonderen Anlässen, am Tag der offenen Tür, bei Konzerten, bei unseren Foren, beim Weihnachtssingen sowie in der Weihnachtszeit in den Straßen unseres Stadtteils.

Zwei Mal im Jahr, am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien und am letzten Schultag des Schuljahres,  veranstaltet unsere Schule am Vormittag ein Forum. Jede Klasse und auch die JeKi – Orchester sind eingeladen, sich mit einem Beitrag aus den verschiedenen Künsten zu präsentieren. Hier ist ein Raum, musikalische Beiträge zu zeigen. Im Anschluss an das Sommerforum werden die Viertklässler mit dem Salute verabschiedet.

Zu 2.

Einmal in der Woche gehen unsere SuS vormittags zum JeKi – Unterricht. In den ersten beiden Jahrgängen – die Kinder bleiben im Klassenverband zusammen – lernen sie über Lieder, Bilder, Geschichten u.v.m. das Orff – Instrumentarium aber vor allem die Orchesterinstrumente kennen. Diese stehen im Mittelpunkt des Unterrichts. Erste aktive Erfahrungen mit diesen werden gemacht.

Ab Jahrgang Drei werden die SuS innerhalb ihrer Klassenstufe  in Orchester oder Musiziergruppen eingeteilt.

Am Nachmittag haben diese Kinder die Möglichkeit, im Rahmen des JeKi – Konzeptes in einer Kleingruppe von maximal sechs Kindern oder im Einzelunterricht ein Orchesterinstrument zu erlernen. Die Instrumentallehrerinnen und Instrumentallehrer kommen von der akademie hamburg für musik und kultur, die Musikschule, mit der wir kooperieren. Die Instrumente werden den SuS von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zur Verfügung gestellt. Vor der Wahl eines Instrumentes veranstalten wir am Ende der zweiten Klasse einen JeKi -Elternabend. Hier stellen wir unser Konzept per PowerPoint – Präsentation vor. Diese wird im Anschluss den Eltern zur Verfügung gestellt.

Einmal im Jahr veranstaltet die Schule ein JeKi – Konzert, bei dem sich alle Kinder in ihren Gruppen präsentieren.

Unsere jüngeren SuS (Vorschüler, Erst– und Zweitklässler) haben auch die Möglichkeit, Instrumente im Einzel – oder Partnerunterricht bei Lehrerinnen und Lehrern der akademie hamburg für musik und kultur zu erlernen. Dieser Unterricht sowie der Klavier- und Schlagzeugunterricht in allen Jahrgangsstufen steht  außerhalb des JeKi – Konzeptes.

Christine Dannenberg, JeKi – Koordinatorin und Fachleitung Musik

 

Anmeldeinformationen Ganztag

Für allgemeine Informationen rund um die Betreuung an Hamburger Schulen schauen Sie bitte auch hier: www.hamburg.de/infos-fuer-eltern/

Hier finden Sie alle Informationen zur Anmeldung Ihres Kindes in der Ganztagsbetreuung:

Ganztagsschule, ganztägige Bildung und Betreuung – hamburg.de


Kontakt Goldbek-Schule

Telefon: 040/ 4289302-17
E-Mail: goldbek-schule@akademiefuerkinder.de

Frauke Schmidt: Ganztagskoordinatorin
Jascha Alles: Standortleitung AFK

Aktuelle Nachrichten werden täglich bis 12.30 Uhr abgehört/gelesen. Anschließend beginnt die gemeinsame Zeit mit den Kindern und Nachrichten können nicht mehr verlässlich abgerufen werden.

GTS – Teilgebundene Ganztagsschule

Bitte klicken Sie hier, um sich die aktuelle Gebührenordnung für die Ganztagsbetreuung anzusehen

Schulen_GBS GTS_Gebühren
Gebührenstaffelung Vorschulkla ssen
Gebührenstaffelung KlSt 1_8.do cx

Teilgebundene Ganztagsgrundschule

Die Goldbek-Schule ist  teilgebunden – Was bedeutet das?

Die Goldbek-Schule ist tief verwurzelt im Stadtteil und die einzige Ganztagsschule im Quartier mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet. Ursprünglich eine Abteilung der Heinrich-Hertz-Schule ist sie nun seit mehreren Jahren eine eigenständige Grundschule.

Die Goldbek-Schule arbeitet bereits seit 2006 ganztägig, zunächst als Offene Ganztagsschule (GTS) und seit 2013 als teilgebundene GTS.

Was bedeutet das?

Das gebunden bezieht sich auf zwei gebundene Tage in der Woche, an denen auch am Nachmittag regulärer Unterricht stattfindet:

Bei uns bleiben alle Kinder am Dienstag und am Donnerstag verpflichtend (Ausnahme die Vorschulklassen) bis 16 Uhr in der Schule.  Dies gibt uns als Schule die Möglichkeit, den Tag kindgemäßer zu rhythmisieren: Da nicht alle Unterrichtsarbeit bis 13 Uhr abgeleistet sein muss, können wir auch in den Vormittag Ruhephasen einbauen. So ist der Tag für die Kinder angenehmer gegliedert und nicht alle Unterrichtsarbeit muss bis 13 Uhr abgeleistet sein. Es führt auch dazu, dass die Mittags- und Essenszeiten entzerrt werden können. Zum Beispiel können die Vorschüler und 1. Klassen schon vor 13 Uhr mit dem Essen beginnen.

Wie an allen Hamburger Grundschulen können die Eltern ihre Kinder an der Goldbek-Schule natürlich auch an den anderen Tagen bis 16 Uhr kostenlos und mit einem interessanten Angebot betreuen lassen (Ausnahme Vorschulklassen, da muss eine Gebühr erhoben werden).

Unsere Ganztagsschule unterscheidet sich von den GBS Schulen dadurch, dass auch im Nachmittag Lehrer anwesend sind und nicht nach 13 Uhr die Schule komplett in die Hände des Kooperationspartners übergeben wird. Wir streben gemeinsam mit der Akademie für Kinder ein sogenanntes Bildungshaus an, in dem eine sehr enge Verzahnung des Vormittags mit dem Nachmittag stattfindet – wie eben in einer richtigen Ganztagsschule.

Für die dann noch verbleibenden Randzeiten vor 8 Uhr und nach 16 Uhr und in den Ferien hat die Schule einen Kooperationsvertrag mit der Akademie für Kinder geschlossen. Auch in diesen Zeiten werden die Kinder pädagogisch hochwertig betreut.

Und für viele Eltern besonders wichtig: An den nicht gebundenen Tagen handhaben wir die Abholzeiten so flexibel wie möglich.

Ilse-Löwenstein-Schule

Die Ilse-Löwenstein-Schule zieht mit ihrem 9. und 10. Jahrgang in die mobilen Klassenräume auf unserem Schulhof im Imstedt.

Am 1. Schultag versammeln sich alle Klassen um 8.15 Uhr auf dem Schulhof, um dann gemeinsam zum Hauptstandort der Ilse-Löwenstein-Schule in der Humboldtstr. aufzubrechen und dort die neuen Schüler und Lehrer abzuholen.

Externe Links

Teilgebundene Ganztagsgrundschule mit Vorschule