Die Vorschule an der Goldbek-Schule

Soziales Lernen

Das soziale Lernen steht im Mittelpunkt der vorschulischen Arbeit. Unsere Jüngsten üben sich darin, fair und rücksichtsvoll miteinander umzugehen sowie Probleme angemessen zu lösen. Täglich lernen sie, sich aufeinander einzustellen, sich auseinanderzusetzen und beim Spielen und Arbeiten zu kooperieren.

Lernbereich Sprache

Auch Geschichten und Bilderbücher nehmen einen hohen Stellenwert in der Vorschularbeit ein. Es wird täglich im Morgenkreis oder beim Frühstück vorgelesen. Einen „Büchertag“ haben wir im Stundenplan fest verankert.

Lernbereich Sachunterricht

Der Sachunterricht richtet sich überwiegend nach den Jahreszeiten und den mit ihnen verbundenen Naturveränderungen.

Einige Themen werden in Projektarbeit über einen längeren Zeitraum bearbeitet. Andere Lernbereiche werden mit einbezogen  und miteinander verknüpft, um so möglichst  ganzheitliches Lernen zu ermöglichen. Hier können die Kinder auch ihre Kreativität und ihren Forscherdrang ausleben, Forscherfragen entwickeln und sich mit den Themen vielseitig auseinander setzen.

Lernbereich Sport

Uns ist wichtig zu vermitteln, dass Bewegung Spaß macht. Deshalb stehen im Mittelpunkt des Sportunterrichts Bewegungsspiele und kleine Bewegungsparcours sowie Übungen, bei denen gezielt das Gleichgewicht trainiert wird.

Lernbereich Mathematik

Die Kinder lernen spielerisch die Formen, erste Zahlen (1-10) und ein erstes Mengenverständnis.

Lernbereich Musik

Bei uns wird viel gesungen, es werden rhythmische Übungen durchgeführt, und die Kinder lernen verschiedene Musikinstrumente kennen. Auch eigene kleine Instrumente werden hergestellt.

Die Vorschule wird in die Schulveranstaltungen (Sommerfest, Forum, Projektwoche etc.) mit einbezogen.

Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern und Schule ist uns sehr wichtig. Es findet ein regelmäßiger Austausch statt.

Leitgedanken für das Fach Bildende Kunst

Das Fach Bildende Kunst ist an der Goldbek-Schule ein fester Bestandteil in allen Jahrgangsstufen als individueller Ausdruck von kreativen Prozessen, Entwicklung und Erfahrungen. Im Vordergrund stehen dabei die Freude und Motivation am künstlerischen Arbeiten und Gestalten. Künstlerische Vorhaben können individuell oder in kooperativen Lernsettings umgesetzt werden, bei denen Fantasie und Kreativität in gestalterischen Prozessen angeregt und sinnlich-ästhetische Erfahrungen gesammelt werden.

Kooperative Lernsettings können unabhängig von Sprache, Herkunft, Voraussetzungen geöffnet werden und ermöglichen somit eine Teilhabe aller Kinder sowie den Einbezug ihrer individuellen Erfahrungen und Lebenswelten. So wird Interkulturalität im Kunstunterricht wahrgenommen und hat eine besondere Bedeutung. Seit Mai 2025 gehören wir zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ als vierte Hamburger Grundschule.

Die Kinder stellen im Kunstunterricht Künstler*innenbezüge her, indem sie Arbeiten bekannter und weniger bekannter Künstler*innen kennenlernen und Techniken dieser umsetzen. Der Kunstunterricht eröffnet neue Zugänge, indem verschiedene Verfahren, Techniken und Strategien erprobt werden. Auch die kriteriengeleitete Reflexionsfähigkeit wird angeleitet und erprobt und dabei werden die Kommunikations- und Sprachfähigkeit trainiert.

In der ersten Klassenstufe werden zwei Wochenstunden Kunst erteilt, in den Klassenstufen 2, 3 und 4 wird jeweils eine Unterrichtsstunde Kunst erteilt. Die Arbeit im Fachraum, dem Atelier, bietet vielfältige Möglichkeiten materielle Erfahrungen zu sammeln, künstlerische Strategien, Verfahren und Techniken zu erproben und diese anzuwenden, Kunstwerke zu betrachten und Bezüge zu bekannten Künstler*innen herzustellen, eigene Ideen zu entwickeln, umzusetzen und mit unterschiedlichen Werkzeugen zu gestalten.

Im Atelier befinden sich Pinsel, Deckfarbkästen, Wasserbecher, Mischpaletten, Unterlagen, zwei Waschbecken, fünf Werktische mit Hockern, ein Smartboard mit Stand-PC und Bildschirm, ein „Selbstbedienungs-Kiosk“ mit unterschiedlichen Materialien, wie Wolle, Stoff, Korken, Deckel und Zeitung für die Schülerinnen und Schüler.  Im Nebenraum, der Sammlung, wird darüber hinaus vielfältiges Material gesammelt. Außerdem befinden sich hier eine große Papier-Schneidemaschine sowie ein Brennofen. Zur Sammlung hat nur schulisches Personal Zutritt.

Im Atelier steht eine fahrbare, magnetische Litfaßsäule, die als Ausstellungsfläche für Schüler- und Schülerinnenarbeiten genutzt werden kann. Als Ausstellungsflächen dienen außerdem ein Schaukasten/Vitrine im Eingangsbereich, sowie die Magnet- und Korkleisten vor den Klassenräumen. Außerdem werden regelmäßig Schülerarbeiten im Schulgebäude, z.B. im Elterncafé, in der Kombüse, in den Fenstern im Nest etc. ausgestellt.

Der jährliche Logbuch-Malwettbewerb ruft von Mai bis Mitte Juni Schüler*innen aller Klassenstufen dazu auf, sich mit Zeichnungen zu einem thematischen Schwerpunkt an der Gestaltung des schulinternen Logbuchs zu beteiligen. Die Kinder können im Kunstunterricht Zeichnungen und Malereien für den Logbuch-Wettbewerb anfertigen, die anschließend von einer kleinen Jury gesichtet und ausgewählt werden.

Auch die Flagge der Goldbek-Schule können die Kinder mitgestalten: auch hierzu gibt es regelmäßig einen Malwettbewerb, bei dem eine SchülerInnenarbeit ausgewählt wird und zu Schuljahresbeginn wird die ausgewählte Flagge feierlich mit der gesamten Schulgemeinschaft gehisst.

Zudem beteiligt sich die Schulgemeinschaft künstlerisch bei Projektwochen- und Tagen (Kinder einer Welt, Trommelzauber, Zirkus, Adventsbasteln, Tag der offenen Tür,…) und gestaltet dabei Klassenräume und das Schulgebäude thematisch. Für die Theater-Projektwoche in Jahrgang 3 werden Bühnenbilder und Plakate erstellt.

Die Fachleitung Kunst teilt jeder Klasse zu Schuljahresbeginn jeweils ein DIN A3 und DIN A4 Zeichenpapier-Paket zu, das im Kunstunterricht genutzt werden kann. Außerdem sendet die Fachleitung der Kunst-Fachschaft monatlich den Newsletter zum Kunstunterricht des LI per E-Mail mit Informationen zu freien Fortbildungsangeboten, Ausstellungen, Aktionen und Wettbewerben. Außerdem bestellt die Fachleitung in regelmäßigen Abständen und nach Bedarf neues Material vom Etat (vor dem Adventsbasteln, im Frühling und vor den Sommerferien).

Aira Mehrkens, Nina Helbig, Katinka Smits
Fachleitungsteam, im Dezember 2025

Leitgedanken für das Fach Sport

Wir, in der Goldbek-Schule, verstehen den Sportunterricht als wichtiges Fach, welches dem Bewegungsdrang und der Bewegungsfreude der Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen zentralen Raum bietet. Deshalb ist der Sport auch in unserem Leitbild verankert. Dabei verfolgen wir das Ziel, unseren Schülerinnen und Schülern die lebenslange Bewegungsfreude zu erhalten und individuelle Neigungen zu entdecken. Wir wollen dem zunehmenden Bewegungsmangel entgegenwirken, notwendige Bewegungsreize für die körperliche Entwicklung setzen und somit zur Gesunderhaltung beitragen.

Selbstverständlich legen wir Wert darauf, die im Bildungsplan geforderten Kompetenzen zu erreichen. Das Wichtigste beim Sporttreiben ist Freude an der Bewegung zu erlangen. Außerdem vermittelt der Sport fundamentale Werte und Ideale im Umgang miteinander. Fairplay, Toleranz und Teamgeist sind wesentliche
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sportkultur. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, Regeln einzuhalten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen sowie Risiken einzuschätzen und sicher zu handeln. Wichtig ist, viele Bewegungserfahrungen zu machen, um eigene Vorlieben und Stärken zu entdecken. Natürlich dient der Sport auch zur Persönlichkeitsbildung.

Dabei versuchen wir, auf die sich verändernde Welt und konkret auf neue sportliche Entwicklungen bei der inhaltlichen Planung einzugehen. Ebenso wichtig ist uns, einen Freiraum für die individuellen Schwerpunkte der jeweiligen Lehrkraft zu ermöglichen. Dies bedeutet den inhaltlichen Gestaltungsrahmen flexibel zu halten. Wir arbeiten in einem ritualisierten Rahmen, wobei mit unterschiedlichem Schwerpunkt immer eine
körperliche Erwärmung zu Beginn steht.

Wir nehmen traditionell an den Bezirkswettbewerben teil, denn hier erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Teamerfahrungen und lernen mit Sieg und Niederlage umzugehen. Unser Außengelände, mit Sportplatz, Laufbahn und Sprunggrube ermöglicht es uns, Wettbewerbe im Gelände gezielt zu trainieren.

Wir vermitteln den Schülerinnen und Schülern auch ein Grundgerüst an „Goldbek-Spielen“, dadurch können verschiedene Lerngruppen in den Wettbewerb miteinander treten. Schülerinnen und Schüler haben Freude am Kräftemessen und können hierbei auch ihre persönlichen Grenzen erfahren.

Gleichzeitig machen sie positive Teamerfahrungen und stärken ihre
Klassengemeinschaft. Darüber hinaus werden grundlegende Fähigkeiten, motorische Fertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen vermittelt. Dabei orientieren wir uns an den im Hamburger Bildungsplan Sport formulierten Kompetenzbereichen. Neben
motorischen Fähigkeiten fördern wir gezielt Selbst-, Sozial- und
Methodenkompetenzen sowie die Fähigkeit, eigenes Bewegungsverhalten wahrzunehmen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die Bewegungslandschaften ermöglichen uns gemäß des turnerischen Kompetenzerwerbs verschiedene Schwerpunkte zu setzen, wie z.B. „rollen, klettern, schwingen oder springen“. Darüber hinaus können durch minimale Stationsveränderungen Differenzierungen nach individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten ermöglicht werden. Dabei berücksichtigen wir die unterschiedlichen motorischen Voraussetzungen, Interessen und Lernvoraussetzungen der Kinder,
sodass alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten aktiv am Sportunterricht teilnehmen können.

Durch den Schwimmunterricht in Jahrgang 3 und 4 ist der schulinterne Sportunterricht zeitlich reduziert. Um dennoch möglichst viel Bewegungszeit zu ermöglichen, schaffen wir vielfältige Angebote durch unsere „Aktive Pause“, ein breites Sportangebot im Ganztag, sowie verschiedene Kooperationen mit
Hamburger Sportvereinen.
In der „Aktiven Pause“ können die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Spiel- und Fahrgeräte entleihen und nutzen. Im Ganztag werden Sportkurse wie z.B. der Talentsport, Fußball, Basketball, Handball angeboten. Diese werden durch Kooperationen mit Vereinen wie dem VLF93, HTHC, dem Barmbeker Handballverein
und dem FC Sankt Pauli ergänzend bereichert. Zusätzlich haben wir ein Box-School Programm zur Stärkung des Selbstvertrauens.

Die Nähe zum Goldbek-Spielplatz und dem Stadtpark ermöglicht es uns, zusätzliche Bewegungsfelder zu erschließen. Außerdem verfügen wir auf dem Schulhof über zahlreiche Spiel- und Sportgeräte. Zudem wird die geplante Schulhofgestaltung
ebenfalls die Bewegungsvielfalt ergänzen. Wir haben eine Schaukel, ein Kletterschiff, ein Turngerät und zusätzlich Turnstangen. Es gibt Baumstämme zum Bauen und Balancieren, eine feste Balancierstation, einen Fußballplatz mit Toren und zwei
Basketballkörbe.

Rhythmische und tänzerische Bewegungserfahrungen können die Schülerinnen und Schüler zusätzlich auch beim JeKI – Unterricht und im Darstellenden Spiel machen.

Unser Ziel ist es an der Goldbek-Schule zum individuellen und sozialen Wohlbefinden beizutragen und hoffentlich zu lebenslangem Bewegen anregen.

Carmen Doricic, Fachleitung, mit der Fachschaft Sport 13.06.2026

Leitgedanken für das Fach Englisch

An unserer Grundschule beginnt der Englischunterricht bereits ab der 1. Klasse und bildet damit die Basis für ein lebenslanges Fremdsprachenlernen. Der Unterricht orientiert sich am Prinzip der funktionalen Einsprachigkeit: Die Lehrkräfte kommunizieren, soweit möglich, durchgängig auf Englisch, sodass die Schülerinnen die Sprache in authentischen Situationen erleben. Dabei wird nicht isoliert übersetzt, sondern über Gestik, Mimik, Visualisierungen, Realia oder Handlungen Bedeutung erschlossen. So erfahren die Schülerinnen, dass Englisch eine lebendige Kommunikationssprache ist, die sie verstehen und aktiv nutzen können.

Von Beginn an werden grundlegende Kompetenzen systematisch aufgebaut:

  • Hör- und Hör-Sehverstehen: Verstehen von einfachen Hörtexten, Liedern, Reimen, kurzen Dialogen und kleinen Videos.
  • Sprechen: Nachsprechen von chunks, chorisches Sprechen, einfache Dialoge, kleine Rollenspiele, Erzählen von kurzen Texten mit Hilfen.
  • Leseverstehen: Erkennen und Verstehen vertrauter Wörter und chunks in Texten, Liedern, Bildergeschichten und im Lehrwerk.
  • Schreiben: Erste schriftliche Fixierung von Wörtern und chunks (z. B. im picture dictionary, in Mini-Dialogen oder kurzen Textbausteinen).

Grundsätze unseres Englischunterrichts sind Handlungsorientierung, Ganzheitlichkeit und Freude am Sprachenlernen. Dies wird umgesetzt durch Methoden wie:

  • chorisches Sprechen von Liedern, Reimen und chants
  • role plays in Alltagssituationen (z. B. shopping, greetings, introducing oneself)
  • TPR (Total Physical Response): Sprache wird mit Bewegungen verknüpft und handelnd umgesetzt
  • kooperative Lernformen wie Partnerarbeit und Gruppenarbeit
  • spielerisches und kreatives Lernen mit Liedern, Spielen, Bastel- und Gestaltungsaufgaben.

Das verbindliche Lehrwerk „Playway“ (Klett Verlag) bildet die Grundlage des Unterrichts. Es ermöglicht durch kindgerechte Progression, Geschichten, Lieder und Spiele ein spiralförmiges Lernen, bei dem Themen und Strukturen immer wieder aufgegriffen, erweitert und vertieft werden. Ergänzt wird der Unterricht durch Lieder, Bilderbücher, Realia und digitale Angebote.

Einmal jährlich besuchen alle Klassenstufen ein englischsprachiges Theaterstück, das von einer externen Theatergruppe aufgeführt wird. Dieses kulturelle Highlight fördert das Hörverstehen, vermittelt landeskundliche Impulse und steigert die Motivation der Schüler*innen.

Der Englischunterricht ist eng mit dem Medienkonzept unserer Schule verzahnt. Digitale Werkzeuge wie interaktive Whiteboards, Tablets, Audio- und Videoaufnahmen sowie Lern-Apps werden eingesetzt, um Sprache erlebbar zu machen und multimediale Lernzugänge zu eröffnen. Dabei geht es nicht um Technik als Selbstzweck, sondern um gezielten Einsatz: Filme unterstützen das Hör-Sehverstehen, Apps fördern Wiederholung und Automatisierung, Tablets bieten kreative Ausdrucksmöglichkeiten (z. B. digitale picture stories). So erwerben die Schüler*innen neben Sprachkompetenz auch grundlegende Medienkompetenz.

Die Stundenverteilung im Englischunterricht erfolgt kontinuierlich:

  • Klasse 1 (1 Wochenstunde) und Klasse 2 (2 Wochenstunden) Der Fokus liegt auf spielerisches, ganzheitliches Erleben, Hör- und Sprechkompetenz, Aufbau von Routinen und chunks.
  • Klasse 3 (2 Wochenstunden) und 4 (je 3 Wochenstunden) Hier liegt der Schwerpunkt auf stärkere Systematisierung, Erweiterung der Kompetenzen in allen Bereichen, zunehmend auch Lese- und Schreibaufgaben.

Dieser Progress ist für die kognitiven und sprachlichen Entwicklungsschritten der Kinder wichtig und ermöglicht ein nachhaltiges, spiralförmiges Lernen.

In der Grundschule wird kein klassisches Vokabellernen oder Grammatiklernen praktiziert. Stattdessen steht das handlungsorientierte, kommunikative Lernen in realen Kontexten im Vordergrund. So werden die Schüler*innen darauf vorbereitet, Englisch als selbstverständliches Werkzeug im Alltag zu erleben und mit Freude weiter zu lernen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser Englischunterricht den Schülerinnen nicht nur sprachliche Fähigkeiten vermittelt, sondern auch ihre Kreativität, ihre interkulturelle Kompetenz und ihre Medienkompetenz fördert. Ziel ist es, sie zu selbstbewussten, neugierigen und kompetenten Sprachbenutzerinnen zu machen.

Dagmar Cordisco, Fachleitung Englisch,  01.10.25

Leitgedanken für das Fach Mathematik

Im Mathematikunterricht werden verschiedene Themen bearbeitet, die sich in den fünf Kernbereichen „Leitidee Zahl, Leitidee Messen, Leitidee Raum und Form, Leitidee Muster und Strukturen und Leitidee Daten und Zufall“ wiederfinden.

An unserer Schule legen wir besonderen Wert auf ein fundiertes und begeisterndes Mathematiklernen, das die Grundlagen für das Verständnis und die Anwendung mathematischer Konzepte schafft. Unser Unterricht orientiert sich an den Prinzipien des handlungsorientierten Lernens, bei dem Schülerinnen und Schüler aktiv sowie mit verschiedenen Materialien arbeiten, um ihre Denkprozesse und das Erlernen der Inhalte zu erleichtern.

Wir legen Wert auf einen differenzierten Unterricht, in dem sich jedes Kind auf seiner individuellen Lernstufe mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen kann. Dafür haben wir Mathematikkisten für alle Jahrgänge eingerichtet, die zusätzlich zu unserer Sammlung vielfältiges Material wie Sum-Blocks, Rechenrahmen, Logicokarten, Blitzrechenkarteien, Schüttelboxen, Tausenderbücher u.v.m. enthalten, um den Schülerinnen und Schülern die Heranführung an das jeweilige Thema besser zu veranschaulichen.

Grundsätzlich ist es uns dabei wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Lösungswege finden und lernen, sich über ihre Rechenwege auch auszutauschen. Sie lernen in Partner- oder auch Gruppenarbeit ihre Gedanken in Skizzen oder Rechnungen auszudrücken und in Mathekonferenzen zu präsentieren.

Im Unterricht arbeiten wir mit dem Lehrwerk „Das Zahlenbuch“, das durch digitale Lernsoftware an den interaktiven Tafeln ergänzt wird. Für das Lernen zuhause oder die Arbeit an den Tablets in der Schule nutzen wir die Anton App, die eine flexible und zeitgemäße Ergänzung zum traditionellen Unterricht darstellt.

Die Schule verfügt zusätzlich über die Lernsoftwares „Blitzrechnen“ und „Plättchen & Co. digital“, mit denen viele Lerninhalte an den interaktiven Tafeln demonstriert und trainiert werden können.

Im Rahmen unseres Spiralcurriculums werden mathematische Themen wiederholt und vertieft, sodass die Kinder sowohl schrittweise als auch nachhaltig Wissen aufbauen können. In unseren Jahrgangsteams tauschen wir Fachkolleginnen und -kollegen uns regelmäßig über didaktische und methodische Ansätze aus, um den Unterricht kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler anzupassen.

Als diagnostisches Mittel nutzen wir den Hamburger Rechentest, der in Jahrgang 1 und 2 verbindlich mit allen Schülerinnen und Schülern und in Jahrgang 3 und 4 nach Bedarf durchgeführt wird.

Besonders stolz sind wir auf unsere Teilnahme an den Wettbewerben Mathematik-Olympiade und dem Känguru-Wettbewerb, die unsere Schülerinnen und Schüler zu Höchstleistungen anspornen und ihre Begeisterung für Mathematik fördern. Zusätzlich erscheint monatlich unser Mathefuchs mit Knobelaufgaben für mathematisch interessierte Kinder, der eine zusätzliche Herausforderung bietet und zum Weiterdenken anregt.

Ein weiteres Highlight ist unser Standort für den Mathezirkel, der als Treffpunkt für mathematisch interessierte und begabte Kinder dient. Hier können sie ihre Fähigkeiten in einer inspirierenden Umgebung unter Leitung einer erfahrenen Mathematiklehrerin weiterentwickeln.

Für unsere mathematisch besonders begabten Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe bieten wir den Kängurukurs an, in dem sie gezielt für ihr Niveau gefördert und gefordert werden.

Unser Ziel ist es, allen Kindern die Freude an der Mathematik zu vermitteln, einen Lebensweltbezug herzustellen und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie für ihren weiteren Bildungsweg benötigen.

Katharina Disteldorf, Mathematik-Fachleitung, 07.05.2026

 

Teilgebundene Ganztagsgrundschule mit Vorschule