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Leitgedanken für das Fach Bildende Kunst

Das Fach Bildende Kunst ist an der Goldbek-Schule ein fester Bestandteil in allen Jahrgangsstufen als individueller Ausdruck von kreativen Prozessen, Entwicklung und Erfahrungen. Im Vordergrund stehen dabei die Freude und Motivation am künstlerischen Arbeiten und Gestalten. Künstlerische Vorhaben können individuell oder in kooperativen Lernsettings umgesetzt werden, bei denen Fantasie und Kreativität in gestalterischen Prozessen angeregt und sinnlich-ästhetische Erfahrungen gesammelt werden.

Kooperative Lernsettings können unabhängig von Sprache, Herkunft, Voraussetzungen geöffnet werden und ermöglichen somit eine Teilhabe aller Kinder sowie den Einbezug ihrer individuellen Erfahrungen und Lebenswelten. So wird Interkulturalität im Kunstunterricht wahrgenommen und hat eine besondere Bedeutung. Seit Mai 2025 gehören wir zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ als vierte Hamburger Grundschule.

Die Kinder stellen im Kunstunterricht Künstler*innenbezüge her, indem sie Arbeiten bekannter und weniger bekannter Künstler*innen kennenlernen und Techniken dieser umsetzen. Der Kunstunterricht eröffnet neue Zugänge, indem verschiedene Verfahren, Techniken und Strategien erprobt werden. Auch die kriteriengeleitete Reflexionsfähigkeit wird angeleitet und erprobt und dabei werden die Kommunikations- und Sprachfähigkeit trainiert.

In der ersten Klassenstufe werden zwei Wochenstunden Kunst erteilt, in den Klassenstufen 2, 3 und 4 wird jeweils eine Unterrichtsstunde Kunst erteilt. Die Arbeit im Fachraum, dem Atelier, bietet vielfältige Möglichkeiten materielle Erfahrungen zu sammeln, künstlerische Strategien, Verfahren und Techniken zu erproben und diese anzuwenden, Kunstwerke zu betrachten und Bezüge zu bekannten Künstler*innen herzustellen, eigene Ideen zu entwickeln, umzusetzen und mit unterschiedlichen Werkzeugen zu gestalten.

Im Atelier befinden sich Pinsel, Deckfarbkästen, Wasserbecher, Mischpaletten, Unterlagen, zwei Waschbecken, fünf Werktische mit Hockern, ein Smartboard mit Stand-PC und Bildschirm, ein „Selbstbedienungs-Kiosk“ mit unterschiedlichen Materialien, wie Wolle, Stoff, Korken, Deckel und Zeitung für die Schülerinnen und Schüler.  Im Nebenraum, der Sammlung, wird darüber hinaus vielfältiges Material gesammelt. Außerdem befinden sich hier eine große Papier-Schneidemaschine sowie ein Brennofen. Zur Sammlung hat nur schulisches Personal Zutritt.

Im Atelier steht eine fahrbare, magnetische Litfaßsäule, die als Ausstellungsfläche für Schüler- und Schülerinnenarbeiten genutzt werden kann. Als Ausstellungsflächen dienen außerdem ein Schaukasten/Vitrine im Eingangsbereich, sowie die Magnet- und Korkleisten vor den Klassenräumen. Außerdem werden regelmäßig Schülerarbeiten im Schulgebäude, z.B. im Elterncafé, in der Kombüse, in den Fenstern im Nest etc. ausgestellt.

Der jährliche Logbuch-Malwettbewerb ruft von Mai bis Mitte Juni Schüler*innen aller Klassenstufen dazu auf, sich mit Zeichnungen zu einem thematischen Schwerpunkt an der Gestaltung des schulinternen Logbuchs zu beteiligen. Die Kinder können im Kunstunterricht Zeichnungen und Malereien für den Logbuch-Wettbewerb anfertigen, die anschließend von einer kleinen Jury gesichtet und ausgewählt werden.

Auch die Flagge der Goldbek-Schule können die Kinder mitgestalten: auch hierzu gibt es regelmäßig einen Malwettbewerb, bei dem eine SchülerInnenarbeit ausgewählt wird und zu Schuljahresbeginn wird die ausgewählte Flagge feierlich mit der gesamten Schulgemeinschaft gehisst.

Zudem beteiligt sich die Schulgemeinschaft künstlerisch bei Projektwochen- und Tagen (Kinder einer Welt, Trommelzauber, Zirkus, Adventsbasteln, Tag der offenen Tür,…) und gestaltet dabei Klassenräume und das Schulgebäude thematisch. Für die Theater-Projektwoche in Jahrgang 3 werden Bühnenbilder und Plakate erstellt.

Die Fachleitung Kunst teilt jeder Klasse zu Schuljahresbeginn jeweils ein DIN A3 und DIN A4 Zeichenpapier-Paket zu, das im Kunstunterricht genutzt werden kann. Außerdem sendet die Fachleitung der Kunst-Fachschaft monatlich den Newsletter zum Kunstunterricht des LI per E-Mail mit Informationen zu freien Fortbildungsangeboten, Ausstellungen, Aktionen und Wettbewerben. Außerdem bestellt die Fachleitung in regelmäßigen Abständen und nach Bedarf neues Material vom Etat (vor dem Adventsbasteln, im Frühling und vor den Sommerferien).

Aira Mehrkens, Nina Helbig, Katinka Smits
Fachleitungsteam, im Dezember 2025

Leitgedanken für das Fach Sport

Wir, in der Goldbek-Schule, verstehen den Sportunterricht als wichtiges Fach, welches dem Bewegungsdrang und der Bewegungsfreude der Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen zentralen Raum bietet. Deshalb ist der Sport auch in unserem Leitbild verankert. Dabei verfolgen wir das Ziel, unseren Schülerinnen und Schülern die lebenslange Bewegungsfreude zu erhalten und individuelle Neigungen zu entdecken. Wir wollen dem zunehmenden Bewegungsmangel entgegenwirken, notwendige Bewegungsreize für die körperliche Entwicklung setzen und somit zur Gesunderhaltung beitragen.

Selbstverständlich legen wir Wert darauf, die im Bildungsplan geforderten Kompetenzen zu erreichen. Das Wichtigste beim Sporttreiben ist Freude an der Bewegung zu erlangen. Außerdem vermittelt der Sport fundamentale Werte und Ideale im Umgang miteinander. Fairplay, Toleranz und Teamgeist sind wesentliche
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sportkultur. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, Regeln einzuhalten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen sowie Risiken einzuschätzen und sicher zu handeln. Wichtig ist, viele Bewegungserfahrungen zu machen, um eigene Vorlieben und Stärken zu entdecken. Natürlich dient der Sport auch zur Persönlichkeitsbildung.

Dabei versuchen wir, auf die sich verändernde Welt und konkret auf neue sportliche Entwicklungen bei der inhaltlichen Planung einzugehen. Ebenso wichtig ist uns, einen Freiraum für die individuellen Schwerpunkte der jeweiligen Lehrkraft zu ermöglichen. Dies bedeutet den inhaltlichen Gestaltungsrahmen flexibel zu halten. Wir arbeiten in einem ritualisierten Rahmen, wobei mit unterschiedlichem Schwerpunkt immer eine
körperliche Erwärmung zu Beginn steht.

Wir nehmen traditionell an den Bezirkswettbewerben teil, denn hier erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Teamerfahrungen und lernen mit Sieg und Niederlage umzugehen. Unser Außengelände, mit Sportplatz, Laufbahn und Sprunggrube ermöglicht es uns, Wettbewerbe im Gelände gezielt zu trainieren.

Wir vermitteln den Schülerinnen und Schülern auch ein Grundgerüst an „Goldbek-Spielen“, dadurch können verschiedene Lerngruppen in den Wettbewerb miteinander treten. Schülerinnen und Schüler haben Freude am Kräftemessen und können hierbei auch ihre persönlichen Grenzen erfahren.

Gleichzeitig machen sie positive Teamerfahrungen und stärken ihre
Klassengemeinschaft. Darüber hinaus werden grundlegende Fähigkeiten, motorische Fertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen vermittelt. Dabei orientieren wir uns an den im Hamburger Bildungsplan Sport formulierten Kompetenzbereichen. Neben
motorischen Fähigkeiten fördern wir gezielt Selbst-, Sozial- und
Methodenkompetenzen sowie die Fähigkeit, eigenes Bewegungsverhalten wahrzunehmen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die Bewegungslandschaften ermöglichen uns gemäß des turnerischen Kompetenzerwerbs verschiedene Schwerpunkte zu setzen, wie z.B. „rollen, klettern, schwingen oder springen“. Darüber hinaus können durch minimale Stationsveränderungen Differenzierungen nach individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten ermöglicht werden. Dabei berücksichtigen wir die unterschiedlichen motorischen Voraussetzungen, Interessen und Lernvoraussetzungen der Kinder,
sodass alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten aktiv am Sportunterricht teilnehmen können.

Durch den Schwimmunterricht in Jahrgang 3 und 4 ist der schulinterne Sportunterricht zeitlich reduziert. Um dennoch möglichst viel Bewegungszeit zu ermöglichen, schaffen wir vielfältige Angebote durch unsere „Aktive Pause“, ein breites Sportangebot im Ganztag, sowie verschiedene Kooperationen mit
Hamburger Sportvereinen.
In der „Aktiven Pause“ können die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Spiel- und Fahrgeräte entleihen und nutzen. Im Ganztag werden Sportkurse wie z.B. der Talentsport, Fußball, Basketball, Handball angeboten. Diese werden durch Kooperationen mit Vereinen wie dem VLF93, HTHC, dem Barmbeker Handballverein
und dem FC Sankt Pauli ergänzend bereichert. Zusätzlich haben wir ein Box-School Programm zur Stärkung des Selbstvertrauens.

Die Nähe zum Goldbek-Spielplatz und dem Stadtpark ermöglicht es uns, zusätzliche Bewegungsfelder zu erschließen. Außerdem verfügen wir auf dem Schulhof über zahlreiche Spiel- und Sportgeräte. Zudem wird die geplante Schulhofgestaltung
ebenfalls die Bewegungsvielfalt ergänzen. Wir haben eine Schaukel, ein Kletterschiff, ein Turngerät und zusätzlich Turnstangen. Es gibt Baumstämme zum Bauen und Balancieren, eine feste Balancierstation, einen Fußballplatz mit Toren und zwei
Basketballkörbe.

Rhythmische und tänzerische Bewegungserfahrungen können die Schülerinnen und Schüler zusätzlich auch beim JeKI – Unterricht und im Darstellenden Spiel machen.

Unser Ziel ist es an der Goldbek-Schule zum individuellen und sozialen Wohlbefinden beizutragen und hoffentlich zu lebenslangem Bewegen anregen.

Carmen Doricic, Fachleitung, mit der Fachschaft Sport 13.06.2026

Leitgedanken für das Fach Englisch

An unserer Grundschule beginnt der Englischunterricht bereits ab der 1. Klasse und bildet damit die Basis für ein lebenslanges Fremdsprachenlernen. Der Unterricht orientiert sich am Prinzip der funktionalen Einsprachigkeit: Die Lehrkräfte kommunizieren, soweit möglich, durchgängig auf Englisch, sodass die Schülerinnen die Sprache in authentischen Situationen erleben. Dabei wird nicht isoliert übersetzt, sondern über Gestik, Mimik, Visualisierungen, Realia oder Handlungen Bedeutung erschlossen. So erfahren die Schülerinnen, dass Englisch eine lebendige Kommunikationssprache ist, die sie verstehen und aktiv nutzen können.

Von Beginn an werden grundlegende Kompetenzen systematisch aufgebaut:

  • Hör- und Hör-Sehverstehen: Verstehen von einfachen Hörtexten, Liedern, Reimen, kurzen Dialogen und kleinen Videos.
  • Sprechen: Nachsprechen von chunks, chorisches Sprechen, einfache Dialoge, kleine Rollenspiele, Erzählen von kurzen Texten mit Hilfen.
  • Leseverstehen: Erkennen und Verstehen vertrauter Wörter und chunks in Texten, Liedern, Bildergeschichten und im Lehrwerk.
  • Schreiben: Erste schriftliche Fixierung von Wörtern und chunks (z. B. im picture dictionary, in Mini-Dialogen oder kurzen Textbausteinen).

Grundsätze unseres Englischunterrichts sind Handlungsorientierung, Ganzheitlichkeit und Freude am Sprachenlernen. Dies wird umgesetzt durch Methoden wie:

  • chorisches Sprechen von Liedern, Reimen und chants
  • role plays in Alltagssituationen (z. B. shopping, greetings, introducing oneself)
  • TPR (Total Physical Response): Sprache wird mit Bewegungen verknüpft und handelnd umgesetzt
  • kooperative Lernformen wie Partnerarbeit und Gruppenarbeit
  • spielerisches und kreatives Lernen mit Liedern, Spielen, Bastel- und Gestaltungsaufgaben.

Das verbindliche Lehrwerk „Playway“ (Klett Verlag) bildet die Grundlage des Unterrichts. Es ermöglicht durch kindgerechte Progression, Geschichten, Lieder und Spiele ein spiralförmiges Lernen, bei dem Themen und Strukturen immer wieder aufgegriffen, erweitert und vertieft werden. Ergänzt wird der Unterricht durch Lieder, Bilderbücher, Realia und digitale Angebote.

Einmal jährlich besuchen alle Klassenstufen ein englischsprachiges Theaterstück, das von einer externen Theatergruppe aufgeführt wird. Dieses kulturelle Highlight fördert das Hörverstehen, vermittelt landeskundliche Impulse und steigert die Motivation der Schüler*innen.

Der Englischunterricht ist eng mit dem Medienkonzept unserer Schule verzahnt. Digitale Werkzeuge wie interaktive Whiteboards, Tablets, Audio- und Videoaufnahmen sowie Lern-Apps werden eingesetzt, um Sprache erlebbar zu machen und multimediale Lernzugänge zu eröffnen. Dabei geht es nicht um Technik als Selbstzweck, sondern um gezielten Einsatz: Filme unterstützen das Hör-Sehverstehen, Apps fördern Wiederholung und Automatisierung, Tablets bieten kreative Ausdrucksmöglichkeiten (z. B. digitale picture stories). So erwerben die Schüler*innen neben Sprachkompetenz auch grundlegende Medienkompetenz.

Die Stundenverteilung im Englischunterricht erfolgt kontinuierlich:

  • Klasse 1 (1 Wochenstunde) und Klasse 2 (2 Wochenstunden) Der Fokus liegt auf spielerisches, ganzheitliches Erleben, Hör- und Sprechkompetenz, Aufbau von Routinen und chunks.
  • Klasse 3 (2 Wochenstunden) und 4 (je 3 Wochenstunden) Hier liegt der Schwerpunkt auf stärkere Systematisierung, Erweiterung der Kompetenzen in allen Bereichen, zunehmend auch Lese- und Schreibaufgaben.

Dieser Progress ist für die kognitiven und sprachlichen Entwicklungsschritten der Kinder wichtig und ermöglicht ein nachhaltiges, spiralförmiges Lernen.

In der Grundschule wird kein klassisches Vokabellernen oder Grammatiklernen praktiziert. Stattdessen steht das handlungsorientierte, kommunikative Lernen in realen Kontexten im Vordergrund. So werden die Schüler*innen darauf vorbereitet, Englisch als selbstverständliches Werkzeug im Alltag zu erleben und mit Freude weiter zu lernen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser Englischunterricht den Schülerinnen nicht nur sprachliche Fähigkeiten vermittelt, sondern auch ihre Kreativität, ihre interkulturelle Kompetenz und ihre Medienkompetenz fördert. Ziel ist es, sie zu selbstbewussten, neugierigen und kompetenten Sprachbenutzerinnen zu machen.

Dagmar Cordisco, Fachleitung Englisch,  01.10.25

Leitgedanken für das Fach Mathematik

Im Mathematikunterricht werden verschiedene Themen bearbeitet, die sich in den fünf Kernbereichen „Leitidee Zahl, Leitidee Messen, Leitidee Raum und Form, Leitidee Muster und Strukturen und Leitidee Daten und Zufall“ wiederfinden.

An unserer Schule legen wir besonderen Wert auf ein fundiertes und begeisterndes Mathematiklernen, das die Grundlagen für das Verständnis und die Anwendung mathematischer Konzepte schafft. Unser Unterricht orientiert sich an den Prinzipien des handlungsorientierten Lernens, bei dem Schülerinnen und Schüler aktiv sowie mit verschiedenen Materialien arbeiten, um ihre Denkprozesse und das Erlernen der Inhalte zu erleichtern.

Wir legen Wert auf einen differenzierten Unterricht, in dem sich jedes Kind auf seiner individuellen Lernstufe mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen kann. Dafür haben wir Mathematikkisten für alle Jahrgänge eingerichtet, die zusätzlich zu unserer Sammlung vielfältiges Material wie Sum-Blocks, Rechenrahmen, Logicokarten, Blitzrechenkarteien, Schüttelboxen, Tausenderbücher u.v.m. enthalten, um den Schülerinnen und Schülern die Heranführung an das jeweilige Thema besser zu veranschaulichen.

Grundsätzlich ist es uns dabei wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Lösungswege finden und lernen, sich über ihre Rechenwege auch auszutauschen. Sie lernen in Partner- oder auch Gruppenarbeit ihre Gedanken in Skizzen oder Rechnungen auszudrücken und in Mathekonferenzen zu präsentieren.

Im Unterricht arbeiten wir mit dem Lehrwerk „Das Zahlenbuch“, das durch digitale Lernsoftware an den interaktiven Tafeln ergänzt wird. Für das Lernen zuhause oder die Arbeit an den Tablets in der Schule nutzen wir die Anton App, die eine flexible und zeitgemäße Ergänzung zum traditionellen Unterricht darstellt.

Die Schule verfügt zusätzlich über die Lernsoftwares „Blitzrechnen“ und „Plättchen & Co. digital“, mit denen viele Lerninhalte an den interaktiven Tafeln demonstriert und trainiert werden können.

Im Rahmen unseres Spiralcurriculums werden mathematische Themen wiederholt und vertieft, sodass die Kinder sowohl schrittweise als auch nachhaltig Wissen aufbauen können. In unseren Jahrgangsteams tauschen wir Fachkolleginnen und -kollegen uns regelmäßig über didaktische und methodische Ansätze aus, um den Unterricht kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler anzupassen.

Als diagnostisches Mittel nutzen wir den Hamburger Rechentest, der in Jahrgang 1 und 2 verbindlich mit allen Schülerinnen und Schülern und in Jahrgang 3 und 4 nach Bedarf durchgeführt wird.

Besonders stolz sind wir auf unsere Teilnahme an den Wettbewerben Mathematik-Olympiade und dem Känguru-Wettbewerb, die unsere Schülerinnen und Schüler zu Höchstleistungen anspornen und ihre Begeisterung für Mathematik fördern. Zusätzlich erscheint monatlich unser Mathefuchs mit Knobelaufgaben für mathematisch interessierte Kinder, der eine zusätzliche Herausforderung bietet und zum Weiterdenken anregt.

Ein weiteres Highlight ist unser Standort für den Mathezirkel, der als Treffpunkt für mathematisch interessierte und begabte Kinder dient. Hier können sie ihre Fähigkeiten in einer inspirierenden Umgebung unter Leitung einer erfahrenen Mathematiklehrerin weiterentwickeln.

Für unsere mathematisch besonders begabten Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe bieten wir den Kängurukurs an, in dem sie gezielt für ihr Niveau gefördert und gefordert werden.

Unser Ziel ist es, allen Kindern die Freude an der Mathematik zu vermitteln, einen Lebensweltbezug herzustellen und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie für ihren weiteren Bildungsweg benötigen.

Katharina Disteldorf, Mathematik-Fachleitung, 07.05.2026

 

Leitgedanken für das Fach Deutsch

Unsere Schule ist ein Ort der Vielfalt und des Miteinanders, in dem das Erlernen der deutschen Sprache als fundamentaler Bestandteil der persönlichen Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler betrachtet wird. Hierbei legen wir besonderen Wert darauf, dass alle Kinder individuell gefördert werden, unabhängig von ihren Vorkenntnissen oder Lerngeschwindigkeiten. Wir bieten daher differenzierte Lernmaterialien und -methoden an, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen gerecht zu werden. Neben unserem Lehrwerk „Einsterns Schwester“, welches es in zwei unterschiedlichen Niveaustufen gibt, gestalten unsere Deutsch-Lehrkräfte bereits in der 1. Klasse Leseblätter, mit denen zuhause das erste Lesen trainiert werden kann. Ab Klasse 2 bieten sie zudem differenzierte Arbeitsblätter und Leseverständnisaufgaben an und stellen den Kindern Lernspiele (z.B. Logicos), digitale Lernplattformen und Apps zur Verfügung.

Um zum einen die sozialen Kompetenzen der Kinder zu stärken, zum anderen aber auch ihre Lernmotivation und -erfolge zu steigern, fördern wir im Deutschunterricht kooperative Lernformen. Hierbei haben die Kinder die Möglichkeit an Aufgaben und Projekten in kleinen Gruppen zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.

Durch eine innovative und ganzheitliche Lernumgebung, in der die Schülerinnen und Schüler in Rückzugbereichen wie einer Leseecke oder unterschiedlichen Zonen in den Fluren auf Nachfrage arbeiten können, möchten wir nicht nur ihre sprachlichen Fähigkeiten fördern, sondern auch ihre Begeisterung für das Lesen wecken und stärken. Wir bieten ihnen vielfältige Angebote des Lesens, da wir fest daran glauben, dass Lesen der Schlüssel zu einer Welt voller Abenteuer, Wissen und Fantasie ist. So organisieren wir regelmäßig Vorlesestunden beim Frühstück, bei denen die Kinder in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam Geschichten hören und sich austauschen können. Darüber hinaus gestalten wir jährlich (teilweise in Kooperation mit Eltern) den Bundesweiten Vorlesetag für die Kinder und gestalten zudem, in jeder Klassenstufe einen Vorlesewettbewerb, bei dem sie selbst ihre eigenen Vorlesefähigkeiten unter Beweis stellen und ihre Lieblingsbücher präsentieren können.

Unser Büchertauschprogramm vor den jeweiligen Schulferien ermöglicht es ihnen außerdem, ihre gelesenen Bücher untereinander zu tauschen und so ihre Leseerfahrungen zu erweitern. Zudem haben wir eine Schulbücherei, das sogenannte „Leseschiff“, das mit einer vielfältigen Auswahl an Büchern ausgestattet ist und den Kindern einen inspirierenden Ort zum Lesen und Entdecken bietet. Dieses wird täglich von Eltern und Lehrkräften geöffnet und kann in der 1. Unterrichtspause besucht werden. Darüber hinaus nutzen die Klassen das Leseschiff bei Bedarf für reine Lesestunden.

Jährliche klasseninterne Besuche zur Bücherhalle unseres Stadtteils sind ebenso etabliert wie die Teilnahme des 4. Jahrgang am Welttag des Buches, bei dem die viele Klassen eine Buchhandlung in der näheren Umgebung besuchen und vor Ort jedes Kind eine kostenlose Lektüre geschenkt bekommt.

Im Rahmen des Sprachlernkonzepts ist eine Kooperation mit Lesementor e.V. etabliert worden. Hier können Kinder mit großem Unterstützungsbedarf wöchentlich eine Stunde zusammen mit ehrenamtlichen Lesementorinnen in den Räumen der Schule lesen.

Insgesamt streben wir danach, unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur die Freude am Lesen zu vermitteln, sondern auch die Bedeutung des Lesens für ihre persönliche Entwicklung und ihr lebenslanges Lernen zu verdeutlichen.

Neben dem Lesen legen wir auch großen Wert auf die Entwicklung anderer wichtiger Teilbereiche des Deutschunterrichts. Im Bereich der Rechtschreibung nutzen wir beispielsweise regelmäßige Lernwörtertests und das „Wort des Tages“ (Klasse 1) bzw. den „Satz des Tages“ (Klasse 2 bis 4), wodurch den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, in Rechtschreibgespräche zu kommen, über die Rechtschreibung nachzudenken und ihre Rechtschreibkenntnisse zu verbessern. Unseren Lehrkräften ist es hierbei im Sinne des „Growths Mindset“ ein großes Anliegen, den Kindern zu verdeutlichen, Fehler als Lernchancen zu betrachten. Die Erkenntnis, dass Fehler ihnen zeigen, wo sie noch wachsen können, steht hierbei im Vordergrund.

Im Bereich Sprechen und Zuhören legen wir großen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler lernen, sich klar und verständlich auszudrücken und anderen aufmerksam zuzuhören. Wir organisieren Rollenspiele und Präsentationen, bei denen sie ihre kommunikativen Fähigkeiten trainieren und Selbstvertrauen im Umgang mit der deutschen Sprache gewinnen können. Unser wöchentlicher Klassenrat ist zudem ein zentrales Element, um Kindern frühzeitig demokratische Prinzipien und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Er bietet eine strukturierte Plattform, auf der sie lernen, ihre Meinungen respektvoll auszudrücken, aktiv zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu finden – auch in schwierigen Situationen. Durch die regelmäßige Teilnahme am Klassenrat entwickeln die Kinder Fähigkeiten im Umgang mit Konflikten, Empathie und Kompromissbereitschaft, was zu einer wertschätzenden und konstruktiven Kommunikation innerhalb der Klasse beiträgt.

In einem gesonderten Sprachlernkonzept haben wir als Schule besonders den Übergang der Vorschulkinder zur 1. Klasse in den Blick genommen und ein Sprachförderkonzept entwickelt. Dieses stellt sicher, dass Kindern mit geringen Deutsch- und Sprachkenntnissen bei uns eine passende Unterstützung bereitgestellt wird.

Im Rahmen der neuen Bildungspläne und unterstützt durch unsere Sprachlernberatung entwickeln wir die durchgängige Sprachbildung im Fachunterricht als Fach- und Gesamtkollegium weiter.

Beim Texte schreiben ermutigen wir die Schülerinnen und Schüler, ihre Kreativität und Fantasie zu entfalten und eigene Geschichten, Gedichte oder Aufsätze zu verfassen. Wir bieten dafür verschiedene Projekte an, die ihnen die Möglichkeit geben, ihre Rechtschreibfertigkeiten zu entwickeln und ihre Gedanken und Ideen auszudrücken und zu präsentieren. Ein Beispiel hierfür aus dem 4. Jahrgang ist die Leserolle.

Um das kulturelle Erbe unserer Region zu würdigen, planen wir zukünftig verschiedene Plattdeutsch-Projekte. Ziel hierbei ist es, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung und Vielfalt der regionalen Sprache näherzubringen und diese lebendig werden zu lassen. Eine Idee hierfür ist es plattdeutsche Geschichten, Gedichte, Märchen, Sagen oder Lieder kennenzulernen, wodurch nicht nur die Sprache, sondern auch die kulturellen Wurzeln und Traditionen der Region erfahren werden können. In diesem Zusammenhang bieten sich Ausflüge zum Ohnsorg Theater an.

Abschließend findet unser Medienkonzept ebenfalls einen großen Raum in unserem Deutschunterricht, um einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu erlernen. Dazu gehört der sichere Umgang mit dem Computer. bzw. dem Tablet, die Nutzung von Suchmaschinen für sinnvolle Recherchezwecke, die Erstellung und Präsentation digitaler Projekte, die Speicherung von Ergebnissen in digitalen Formaten, sowie die Kommunikation per E-Mail. Darüber hinaus bieten wir digitale Lernangebote an, die den Unterricht ergänzen und die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der digitalen Welt vorbereiten.

Corlin Tietge, Fachleitung Deutsch, 23.11.2025