Archiv der Kategorie: Unterricht

Englisch

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Wir freuen uns, dass Englisch schon ab Klasse 1 unterrichtet wird!

Bei den Grundschülern kommt es dabei besonders auf einen spielerischen Umgang mit der Sprache an, der es von Anfang an ermöglicht, der fremden Sprache neugierig, angstfrei und vor allem mit Freude zu begegnen. Typische Elemente des Englischunterrichts sind Lieder, Reime, Bildergeschichten, kleine Partnergespräche und Spiele. Die Themen stammen aus der Alltagswelt der Kinder: Zahlen, Farben, meine Familie und ich, Tiere, Spielsachen, Schulsachen, Essen und Trinken, Kleidung und vieles mehr.

In allen vier Grundschuljahren spielt das Sprechen und Hörverstehen eine übergeordnete Rolle. Deshalb findet der Englischunterricht möglichst ausschließlich auf Englisch statt. Ab Klasse 3 werden auch Lese- und Schreibkompetenzen entwickelt, wobei das Hauptaugenmerk auch weiterhin auf dem Hören und Sprechen liegt. Das Anfertigen von Vokabellisten gibt es im Grundschul-Englischunterricht nicht. Spielerisch und fast wie von selbst lernen die Kinder Englisch und haben richtig Spaß dabei!

Leitfaden Mathematik

Leitbild des Mathematik-Unterrichtes an der Goldbek-Schule

Im Mathematikunterricht werden verschiedene Themen bearbeitet, die sich in den fünf Kernbereichen „Leitidee Zahl, Leitidee Messen, Leitidee Raum und Form, Leitidee Muster und Strukturen und Leitidee Daten und Zufall“ wiederfinden.

An unserer Schule legen wir besonderen Wert auf ein fundiertes und begeisterndes Mathematiklernen, das die Grundlagen für das Verständnis und die Anwendung mathematischer Konzepte schafft. Unser Unterricht orientiert sich an den Prinzipien des handlungsorientierten Lernens, bei dem Schülerinnen und Schüler aktiv sowie mit verschiedenen Materialien arbeiten, um ihre Denkprozesse und das Erlernen der Inhalte zu erleichtern.

Wir legen Wert auf einen differenzierten Unterricht, in dem sich jedes Kind auf seiner individuellen Lernstufe mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen kann. Dafür haben wir Mathematikkisten für alle Jahrgänge eingerichtet, die zusätzlich zu unserer Sammlung vielfältiges Material wie Sum-Blocks, Rechenrahmen, Logicokarten, Blitzrechenkarteien, Schüttelboxen, Tausenderbücher u.v.m. enthalten, um den Schülerinnen und Schülern die Heranführung an das jeweilige Thema besser zu veranschaulichen.

Grundsätzlich ist es uns dabei wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Lösungswege finden und lernen, sich über ihre Rechenwege auch auszutauschen. Sie lernen in Partner- oder auch Gruppenarbeit ihre Gedanken in Skizzen oder Rechnungen auszudrücken und in Mathekonferenzen zu präsentieren.

Im Unterricht arbeiten wir mit dem Lehrwerk „Das Zahlenbuch“, das durch digitale Lernsoftware an den interaktiven Tafeln ergänzt wird. Für das Lernen zuhause oder die Arbeit an den Tablets in der Schule nutzen wir die Anton App, die eine flexible und zeitgemäße Ergänzung zum traditionellen Unterricht darstellt.

Die Schule verfügt zusätzlich über die Lernsoftwares „Blitzrechnen“ und „Plättchen & Co. digital“, mit denen viele Lerninhalte an den interaktiven Tafeln demonstriert und trainiert werden können.

Im Rahmen unseres Spiralcurriculums werden mathematische Themen wiederholt und vertieft, sodass die Kinder sowohl schrittweise als auch nachhaltig Wissen aufbauen können. In unseren Jahrgangsteams tauschen wir Fachkolleginnen und -kollegen uns regelmäßig über didaktische und methodische Ansätze aus, um den Unterricht kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler anzupassen.

Als diagnostisches Mittel nutzen wir den Hamburger Rechentest, der in Jahrgang 1 und 2 verbindlich mit allen Schülerinnen und Schülern und in Jahrgang 3 und 4 nach Bedarf durchgeführt wird.

Besonders stolz sind wir auf unsere Teilnahme an den Wettbewerben Mathematik-Olympiade und dem Känguru-Wettbewerb, die unsere Schülerinnen und Schüler zu Höchstleistungen anspornen und ihre Begeisterung für Mathematik fördern. Zusätzlich erscheint monatlich unser Mathefuchs mit Knobelaufgaben für mathematisch interessierte Kinder, der eine zusätzliche Herausforderung bietet und zum Weiterdenken anregt.

Ein weiteres Highlight ist unser Standort für den Mathezirkel, der als Treffpunkt für mathematisch interessierte und begabte Kinder dient. Hier können sie ihre Fähigkeiten in einer inspirierenden Umgebung unter Leitung einer erfahrenen Mathematiklehrerin weiterentwickeln.

Für unsere mathematisch besonders begabten Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassenstufe bieten wir den Kängurukurs an, in dem sie gezielt für ihr Niveau gefördert und gefordert werden.

Unser Ziel ist es, allen Kindern die Freude an der Mathematik zu vermitteln, einen Lebensweltbezug herzustellen und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie für ihren weiteren Bildungsweg benötigen.

 

Katharina Disteldorf Mathefachleitung Mai 2026

 

Leitfaden Deutsch

Deutschunterricht

Unsere Schule ist ein Ort der Vielfalt und des Miteinanders, in dem das Erlernen der deutschen Sprache als fundamentaler Bestandteil der persönlichen Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler betrachtet wird. Hierbei legen wir besonderen Wert darauf, dass alle Kinder individuell gefördert werden, unabhängig von ihren Vorkenntnissen oder Lerngeschwindigkeiten. Wir bieten daher differenzierte Lernmaterialien und -methoden an, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen gerecht zu werden. Neben unserem Lehrwerk „Einsterns Schwester“, welches es in zwei unterschiedlichen Niveaustufen gibt, gestalten unsere Deutsch-Lehrkräfte bereits in der 1. Klasse Leseblätter, mit denen zuhause das erste Lesen trainiert werden kann. Ab Klasse 2 bieten sie zudem differenzierte Arbeitsblätter und Leseverständnisaufgaben an und stellen den Kindern Lernspiele (z.B. Logicos), digitale Lernplattformen und Apps zur Verfügung.

Um zum einen die sozialen Kompetenzen der Kinder zu stärken, zum anderen aber auch ihre Lernmotivation und -erfolge zu steigern, fördern wir im Deutschunterricht kooperative Lernformen. Hierbei haben die Kinder die Möglichkeit an Aufgaben und Projekten in kleinen Gruppen zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen.

Durch eine innovative und ganzheitliche Lernumgebung, in der die Schülerinnen und Schüler in Rückzugbereichen wie einer Leseecke oder unterschiedlichen Zonen in den Fluren auf Nachfrage arbeiten können, möchten wir nicht nur ihre sprachlichen Fähigkeiten fördern, sondern auch ihre Begeisterung für das Lesen wecken und stärken. Wir bieten ihnen vielfältige Angebote des Lesens, da wir fest daran glauben, dass Lesen der Schlüssel zu einer Welt voller Abenteuer, Wissen und Fantasie ist. So organisieren wir regelmäßig Vorlesestunden beim Frühstück, bei denen die Kinder in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam Geschichten hören und sich austauschen können. Darüber hinaus gestalten wir jährlich (teilweise in Kooperation mit Eltern) den Bundesweiten Vorlesetag für die Kinder und gestalten zudem, in jeder Klassenstufe einen Vorlesewettbewerb, bei dem sie selbst ihre eigenen Vorlesefähigkeiten unter Beweis stellen und ihre Lieblingsbücher präsentieren können.

Unser Büchertauschprogramm vor den jeweiligen Schulferien ermöglicht es ihnen außerdem, ihre gelesenen Bücher untereinander zu tauschen und so ihre Leseerfahrungen zu erweitern. Zudem haben wir eine Schulbücherei, das sogenannte „Leseschiff“, das mit einer vielfältigen Auswahl an Büchern ausgestattet ist und den Kindern einen inspirierenden Ort zum Lesen und Entdecken bietet. Dieses wird täglich von Eltern und Lehrkräften geöffnet und kann in der 1. Unterrichtspause besucht werden. Darüber hinaus nutzen die Klassen das Leseschiff bei Bedarf für reine Lesestunden.

Jährliche klasseninterne Besuche zur Bücherhalle unseres Stadtteils sind ebenso etabliert wie die Teilnahme des 4. Jahrgang am Welttag des Buches, bei dem die viele Klassen eine Buchhandlung in der näheren Umgebung besuchen und vor Ort jedes Kind eine kostenlose Lektüre geschenkt bekommt.

Im Rahmen des Sprachlernkonzepts ist eine Kooperation mit Lesementor e.V. etabliert worden. Hier können Kinder mit großem Unterstützungsbedarf wöchentlich eine Stunde zusammen mit ehrenamtlichen Lesementorinnen in den Räumen der Schule lesen.

Insgesamt streben wir danach, unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur die Freude am Lesen zu vermitteln, sondern auch die Bedeutung des Lesens für ihre persönliche Entwicklung und ihr lebenslanges Lernen zu verdeutlichen.

Neben dem Lesen legen wir auch großen Wert auf die Entwicklung anderer wichtiger Teilbereiche des Deutschunterrichts. Im Bereich der Rechtschreibung nutzen wir beispielsweise regelmäßige Lernwörtertests und das „Wort des Tages“ (Klasse 1) bzw. den „Satz des Tages“ (Klasse 2 bis 4), wodurch den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, in Rechtschreibgespräche zu kommen, über die Rechtschreibung nachzudenken und ihre Rechtschreibkenntnisse zu verbessern. Unseren Lehrkräften ist es hierbei im Sinne des „Growths Mindset“ ein großes Anliegen, den Kindern zu verdeutlichen, Fehler als Lernchancen zu betrachten. Die Erkenntnis, dass Fehler ihnen zeigen, wo sie noch wachsen können, steht hierbei im Vordergrund.

Im Bereich Sprechen und Zuhören legen wir großen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler lernen, sich klar und verständlich auszudrücken und anderen aufmerksam zuzuhören. Wir organisieren Rollenspiele und Präsentationen, bei denen sie ihre kommunikativen Fähigkeiten trainieren und Selbstvertrauen im Umgang mit der deutschen Sprache gewinnen können. Unser wöchentlicher Klassenrat ist zudem ein zentrales Element, um Kindern frühzeitig demokratische Prinzipien und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Er bietet eine strukturierte Plattform, auf der sie lernen, ihre Meinungen respektvoll auszudrücken, aktiv zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu finden – auch in schwierigen Situationen. Durch die regelmäßige Teilnahme am Klassenrat entwickeln die Kinder Fähigkeiten im Umgang mit Konflikten, Empathie und Kompromissbereitschaft, was zu einer wertschätzenden und konstruktiven Kommunikation innerhalb der Klasse beiträgt.

In einem gesonderten Sprachlernkonzept haben wir als Schule besonders den Übergang der Vorschulkinder zur 1. Klasse in den Blick genommen und ein Sprachförderkonzept entwickelt. Dieses stellt sicher, dass Kindern mit geringen Deutsch- und Sprachkenntnissen bei uns eine passende Unterstützung bereitgestellt wird.

Im Rahmen der neuen Bildungspläne und unterstützt durch unsere Sprachlernberatung entwickeln wir die durchgängige Sprachbildung im Fachunterricht als Fach- und Gesamtkollegium weiter.

Beim Texte schreiben ermutigen wir die Schülerinnen und Schüler, ihre Kreativität und Fantasie zu entfalten und eigene Geschichten, Gedichte oder Aufsätze zu verfassen. Wir bieten dafür verschiedene Projekte an, die ihnen die Möglichkeit geben, ihre Rechtschreibfertigkeiten zu entwickeln und ihre Gedanken und Ideen auszudrücken und zu präsentieren. Ein Beispiel hierfür aus dem 4. Jahrgang ist die Leserolle.

Um das kulturelle Erbe unserer Region zu würdigen, planen wir zukünftig verschiedene Plattdeutsch-Projekte. Ziel hierbei ist es, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung und Vielfalt der regionalen Sprache näherzubringen und diese lebendig werden zu lassen. Eine Idee hierfür ist es plattdeutsche Geschichten, Gedichte, Märchen, Sagen oder Lieder kennenzulernen, wodurch nicht nur die Sprache, sondern auch die kulturellen Wurzeln und Traditionen der Region erfahren werden können. In diesem Zusammenhang bieten sich Ausflüge zum Ohnsorg Theater an.

Abschließend findet unser Medienkonzept ebenfalls einen großen Raum in unserem Deutschunterricht, um einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu erlernen. Dazu gehört der sichere Umgang mit dem Computer. bzw. dem Tablet, die Nutzung von Suchmaschinen für sinnvolle Recherchezwecke, die Erstellung und Präsentation digitaler Projekte, die Speicherung von Ergebnissen in digitalen Formaten, sowie die Kommunikation per E-Mail. Darüber hinaus bieten wir digitale Lernangebote an, die den Unterricht ergänzen und die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der digitalen Welt vorbereiten.

Corlin Tietge, Fachleitung Deutsch 23.11.2025

Musik und JeKi

Die Goldbek–Schule ist eine musikbetonte Schule. Zwei Stunden in der Woche gehen die SuS zum Musikunterricht, der den Kindern einen Zugang zur Musik ermöglichen soll:

  1. eine Stunde schulmusikalischer Unterricht in allen seinen Facetten
  2. eine Stunde JeKi–Unterricht (Jedem Kind ein Instrument) nach dem Konzept der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Ein großes Expertenteam von ausgebildeten Musikpädagoginnen und Musikpädagogen betreut den Unterricht.

JeKi – Jedem Kind ein Instrument

Einmal in der Woche gehen unsere SuS vormittags zum JeKi – Unterricht. In den ersten beiden Jahrgängen – die Kinder bleiben im Klassenverband zusammen – lernen sie über Lieder, Bilder, Geschichten u.v.m. das Orff – Instrumentarium aber vor allem die Orchesterinstrumente kennen. Diese stehen im Mittelpunkt des Unterrichts. Erste aktive Erfahrungen mit diesen werden gemacht.

Ab Jahrgang Drei werden die SuS innerhalb ihrer Klassenstufe  in Orchester oder Musiziergruppen eingeteilt.

Am Nachmittag haben die Kinder die Möglichkeit, im Rahmen des JeKi – Konzeptes in einer Kleingruppe von maximal sechs Kindern ein Orchesterinstrument zu erlernen. Die Instrumentallehrerinnen und Instrumentallehrer kommen von der akademie hamburg für musik und kultur, die Musikschule, mit der wir kooperieren. Die Instrumente werden den SuS von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zur Verfügung gestellt. Einmal im Jahr veranstaltet die Schule ein JeKi – Konzert, bei dem sich alle Kinder in ihren Gruppen präsentieren.

Unsere SuS haben neben dem instrumentalen Gruppenunterricht auch die Möglichkeit, Instrumente im Einzel – oder Partnerunterricht bei Lehrerinnen und Lehrern der akademie hamburg für musik und kultur zu erlernen. Dieser steht  außerhalb des JeKi – Konzeptes.